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Beten für den Frieden in der Ukraine

© EKBO / fundus.ekhn.deFriedens-Demo

Was denkst du, Gott,
über das, was geschieht.
Da in der Ukraine. Von Russland überfallen.
Du hast Gedanken des Friedens.
So sagt es die Bibel. (Jeremia 29,11)
Aber jetzt ist Krieg.
Und wir haben Angst.
Zu viel Bosheit und Sturheit.
Hass und Hetze.
Da wird einem schwindelig.
Wo gibt es Halt?
Wir kommen zu dir und bitten dich, Gott:
Pflanz deine Gedanken des Friedens ein
in die Köpfe der Mächtigen.
In die Herzen derer,
die jetzt um Frieden verhandeln.
Gib Hoffnung und Zukunft.
Und klaren Verstand.
Damit Friede sich ausbreitet.
Dort in der Ukraine.
Und hier bei uns.

Amen


nach Doris Joachim, Referentin für Gottesdienst im Zentrum Verkündigung der EKHN

Träum weiter, Kirche!

Wir alle beschäftigen uns derzeit mit möglichen Chancen und Entwicklungen für die Zukunft und Gestaltung von Gemeinden und Kirche im Prozess EKHN 2030. Die Initiative der „Träum weiter Kirche“ möchte seit einiger Zeit einen kleinen Beitrag dazu liefern, indem wir einmal monatlich einen Raum bieten für Impulse und Diskussionen rund um neue Sichtweisen und Projekte, Fragestellungen und Aufbrüche der Kirchenentwicklung.



Träum weiter Kirche - Im Gespräch mit Pf. Kiworr

Gottesdienst in Finthen -

Mitte unseres Gemeindelebens

Wie ein Fest den Alltag durchbricht, so bildet die Feier des sonntäglichen Gottesdienstes den Höhepunkt der Woche. Er ist der Ort, zu dem wir alles tragen dürfen, was uns bewegt. Er ist der Ort, an dem wir angenommen werden, mit allem, was wir mitbringen. Und er ist der Ort, an dem wir Belastendes ablegen und Stärkendes aufnehmen können. 

Der Gottesdienst wird zu einem Fest, weil wir erwarten dürfen, hier Gott zu begegnen und die Nähe Gottes und die Gemeinschaft miteinander feiernd zu erleben. Im Gottesdienst wendet sich die christliche Gemeinschaft zu Gott hin, weil sie darauf vertraut, dass er sich zu den Menschen hingewandt hat und dass er es weiterhin tun wird, so wie er es verheißen hat (Matthäus 28,20).
Wir dürfen sein Nahekommen in der Liturgie mit allen ihren Zeichen erwarten, in der Predigt, und, ebenso unmittelbar, doch noch stärker spürbar durch die Verbindung von Wort und Element, in der Taufe und im  Abendmahl.

Was ist Diakonie?

Christen ist es wichtig, dass ihr Glauben nicht nur in Predigt und Gottesdienst sichtbar wird, sondern auch in der praktischen Hilfe für den Nächsten. "Diakonie" umfasst alle Aspekte des Dienstes am Nächsten.

Die Diakonie ist der soziale Dienst der evangelischen Kirchen. Sie versteht ihren Auftrag als gelebte Nächstenliebe und setzt sich ein für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, die auf Hilfe angewiesen oder benachteiligt sind. Neben der tätigen Hilfe versteht sich die Diakonie als Anwältin der Schwachen und benennt öffentlich die Ursachen von sozialer Not gegenüber Politik und Gesellschaft.

Ökumene - was heißt das?

Der Begriff Ökumene umfasst verschiedene Dimensionen. Er ist umfassend und konkret zugleich. »Der ganze bewohnte Erdkreis« (Lk 2,1) – so die Bedeutung des griechischen Wortes oikoumene – ist der Raum, in dem der christliche Glaube, in dem Christen und Kirchen sich bewegen. Christen sind von Anfang an weltweit Geschwister. Was sie in ihrer Gemeinde, in ihrer Kirche erleben, ist immer nur »eine Provinz in der weltweiten Kirche Jesu Christi« (Ernst Lange).

Ökumene hat deshalb viel mit der Gestaltung von Beziehungen zu tun - daran wollen wir arbeiten.

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