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Kurzurlaub für Leib und Seele

... der ökumenische Meditationsweg in Finthen macht's möglich.

Mit der Einrichtung eines ökumenischen Meditationsweges unterstreichen die katholische und die evangelische Kirchengemeinde in Finthen den hohen Stellenwert, den das Thema Ökumene bei ihnen hat. Auf dem insgesamt knapp 3 Kilometer langen Weg laden neun Stationen im Ort und auch außerhalb dazu ein, inne zu halten und sich mit Texten zu beschäftigen, die auf den gut sichtbaren Stations-Schildern zu sehen sind.

Der Weg, der sich in etwa einer Stunde umrunden lässt, ist für den evangelischen Pfarrer Josef Scheuba ,,ein Kurz-Urlaub für Leib und Seele und ein Beitrag zur Entschleunigung in unserer schnelllebigen Zeit." Auf diesem Weg finden sich Psalmtexte genau so wie Gedanken des Heiligen Franziskus und von Don Bosco aber auch von Jochen Klepper und Dietrich Bonhoeffer. 

Die Stationen des Meditationswegs

1. Immer wieder neu aufbrechen, Altes hinter mir lassen den nächsten Schritt gehen, Neues wagen, hoffen statt mutlos sein, mehr glauben als zweifeln, Gott und dem Leben vertrauen. (Andrea Silvia Zauner)

2. Die Zeit wird nicht nur nach dem Zeiger der Uhr sondern nach der Wärme des Herzens gemessen. (Jean-Paul Sartre)

 3. Der du allein der Ewge heißt und Anfang, Ziel und Mitte weißt im Fluge unsrer Zeiten: Bleib du uns gnädig zugewandt und führe uns an deiner Hand, damit wir sicher schreiten.
(Jochen Klepper)

 4. Gelobt seist du, mein Herr, durch unsere Schwester, Mutter Erde, die uns ernährt und lenkt und vielfältige Früchte hervorbringt und bunte Blumen und Kräuter. (Hl. Franziskus von Assisi)

 5. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. (Psalm 23)

 6. Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage so viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein. (Dietrich Bonhoeffer)

 7. Der Wunsch unseres Schutzengels, uns zu helfen, ist weit größer als unser Wunsch, uns von ihm helfen zu lassen. (Don Bosko)

 8. Vertraut den neuen Wegen, auf die uns Gott gesandt! Er selbst kommt uns entgegen. Die Zukunft ist sein Land. Wer aufbricht, der kann hoffen in Zeit und Ewigkeit. Die Tore stehen offen. Das Land ist hell und weit. (Klaus Peter Hertzsch)

9. Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. (Psalm 139)

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